ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Lexus RX 300: Straßenorientierter Geländewagen

VARIA: Technik

Lexus RX 300: Straßenorientierter Geländewagen

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-188 / B-153 / C-149

Flintrop, Jens

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LNSLNS Das meistverkaufte Lexus-Modell in den USA soll auch den deutschen Markt erobern.


Auch wenn er so aussieht: Der RX 300 ist kein Geländewagen. Er besitzt weder eine Geländeübersetzung noch eine Differenzialsperre. „Der Verzicht auf diese in der Praxis ohnehin selten genutzten Einrichtungen spart Gewicht und reduziert den Wartungsaufwand“, erklärte Produktmanager Filippo Bellanto bei der europäischen Markteinführung des RX 300. Die Verkaufszahlen für das Jahr 2000 in den USA geben ihm Recht. Knapp 90 000 Exemplare des allrad betriebenen Autos verkaufte Lexus dort.
Seit Ende 2000 ist der RX 300 auch in Deutschland erhältlich. Dabei kommt der „straßenorientierte Geländewagen“ (Lexus) deutlich modifiziert auf den europäischen Markt: Antrieb, Fahrwerk, Geräusch- und Vibrationsdämpfung sowie die Bremsen wurden den hier üblichen höheren Geschwindigkeiten angepasst. Um so überraschender ist, dass der RX 300 trotz seiner 148 kW (201 PS) bei 5 600/min „nur“ mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h aufwarten kann. Offensichtlich begrenzten die Lexus-Konstrukteure die Höchstgeschwindigkeit des 3,0-Liter- V6-Motors, um weitergehende kostspielige Umrüstungen zu vermeiden. Beeindruckend die Beschleunigungswerte: 9,2 Sekunden braucht der Allrader, um die 100-km/h-Marke zu erreichen.
Der Lexus RX 300 kostet in der Basisausstattung mit 81 558 DM in etwa so viel wie seine beiden Hauptkonkurrenten, die Mercedes-M-Klasse und der BMW X5. Dafür bekommt der Käufer ein Fahrzeug mit ausgezeichneten Fahreigenschaften auf der Straße. Weitere Stärken des RX 300 sind die hohe Sitzposition, die gute Rundumsicht, seine Antriebsstärke und die komfortable Innenausstattung. Jens Flintrop


Urbaner Chic: Der RX 300 eignet sich besonders für den Stadtverkehr. Die Innenausstattung (oben) lässt wenig Wünsche offen.
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