VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-202 / B-173 / C-162

EB

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LNSLNS Hartmann-Pflegepreis – verliehen und gestiftet von der Firma Paul Hartmann AG, Heidenheim. Die Hauptgewinnerin des Hartmann-Pflegepreises stammt aus Ungarn. Die Diplom-Krankenschwester Ida Arany Sastinné, Erzebet-Krankenhaus in Hódmezövásárhely, legt in ihrer Arbeit „Die Bedeutung einer interdisziplinären Pflege bei der Versorgung chronischer Wunden“ die Schlüsselrolle der Pflegenden dar und vertritt die Meinung, dass Pflegende den Angelpunkt für miteinander verzahnte Gesundheitsdienste darstellen können, heißt es in der Laudatio. Der Hauptpreis ist mit 2 500 Euro dotiert.
Beste deutsche Arbeit war der Beitrag von Ewald Gratzl, Martina Vogel und Christine Kantsperger, Diakoniestation Bad Reichenhall in Piding, mit dem Titel „Neue Impulse durch Einführung eines professionellen Wundteams“ (Dotation: 1 000 Euro). Zweitbester deutscher Beitrag war die Arbeit von Beate Eisenschink, Arbeitsgruppe Dekubitus am St. Theresien-Krankenhaus in Nürnberg. Titel der Arbeit: „Multidisziplinäre Betreuung von Patienten mit Problemwunden“ (500 Euro). Der dritte Preis ( 250 Euro) ging ebenfalls nach Nürnberg, und zwar an die Arbeitsgruppe Wundversorgung von Thomas Hafki, Daniela Hauenstein, Monika Wartenberg und Margit Wegele. Die Gruppe ist auf der Nephrologischen Intensivstation des Klinikums Nürnberg tätig.
Einen Sonderpreis (150 Euro) vergab die Jury an Mitarbeiter der Chirurgischen Klinik des Kreiskrankenhauses Dormagen, und zwar an Annemarie Stolz-Mennekens, Cordula Bordihn, Saskia Daverzhoven und Steffi Mauth, in Anerkennung des von ihnen entwickelten Pflege- und Wundbehandlungskonzeptes.

Forbeck Scholar Award 2000 – verliehen durch die William Guy Forbeck Research Foundation, Hilton Head Island, South Carolina, USA, dotiert mit 1 000 US-Dollar, an Dr. med. Philipp Beckhove, Abteilung für Zelluläre Tumor-immunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, in Würdigung innovativer Forschungsansätze auf dem Gebiet der allogenen Knochenmarktransplantation („A Mouse Model for Investigation of Human Tumor-Immune Interactions and Development of Autologous and Allogeneic Cellular Immunotherapies“).

Otto-von-Guericke-Wissenschaftspreis – verliehen anlässlich der 31. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen e.V. und der 5. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e.V. im September 2000 in Magdeburg, Dotation: 3 000 DM, an Dr. med. Thomas J. Galla, Abteilung Plastische und Handchirurgie/Valley Tissue Engineering Center, Chirurgische Universitätsklinik Freiburg. Er erhielt die Auszeichnung als wissenschaftlichen Vortragspreis für die Arbeit mit dem Titel „Gentherapeutische Ansätze in der peripheren Nervenregeneration“.

Leukämie-Forschungshilfe-Preis – verliehen durch die Deutsche Leukämie-Forschungshilfe e.V., Dotation: 10 000 DM, an Diplom-Pädagogin Mechthild Ritter, Seelsorgerin an der Universitäts-Kinderklinik Würzburg, in Würdigung des Projektes „Es gibt ein Leben nach dem Tod“. Das Ziel des Projektes ist es, Familien zu betreuen, deren Kind an Krebs gestorben ist.

Adipositas-Therapie-Preis 2000 – verliehen durch die Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V., Dotation: 5 000 DM, an Prof. Dr. med. Bernhard Josef Husemann, Düsseldorf, in Würdigung seiner Verdienste auf dem Gebiet der Adipositas-Chirurgie. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Husemann haben wesentlich dazu beigetragen, chirurgische Verfahren zur Behandlung der extremen Adipositas zu evaluieren, heißt es in der Laudatio.

Adipositas-Forschungspreis 2000 – verliehen durch die Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V., gestiftet von der Firma Knoll-Deutschland GmbH, Ludwigshafen/Rhein, Dotation 10 000 DM, an Dr. med. Helga Euphemia Gottschling-Zeller, Universität Düsseldorf. Die Preisverleihung erfolgte für wissenschaftliche Leistungen zum Thema „Untersuchung zur Freisetzung von PAI-I und Leptin aus menschlichen Fettzellen in Suspensionskulturen“.

Otfried Müller-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für klinische Mikrozirkulation und Hämorheologie e.V., an Dr. med. Georg-Friedrich von Tempelhoff, Stadtkrankenhaus Rüsselsheim für die Arbeit mit dem Titel „Prognostic value of hemoglobin during 2nd trimester for the pregnancy outcome – a population-based study in 4,985 pregnancies“ (Mitautoren: Wiebke Hoppe, Gerhard Hommel, Kunhard Pollow, Lothar Heilmann).

Grammer European Spine Journal Award – verliehen während des Kongresses „Spine Society of Europe“ in Antwerpen. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wurde vom European Spine Journal zusammen mit den beiden Herstellern ergonomischer Sitzsysteme Grammer Bürostühle GmbH und Grammer AG für eine herausragende Veröffentlichung im Bereich der Wirbelsäulen-Grundlagenforschung verliehen. Stellvertretend für ein vierköpfiges Team von Wissenschaftlern nahm die im Berner Inselspital beschäftigte Ärztin Dr. med. Nicola C. Gries den Scheck entgegen. EB
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