ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2001Schwangerenberatung: Kompromiss mit Vatikan

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Schwangerenberatung: Kompromiss mit Vatikan

Dtsch Arztebl 2001; 98(5): A-208 / B-180 / C-168

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LNSLNS Limburg darf weiter Scheine ausstellen.
Der Vatikan will den liberalen Kurs des Limburger Bischofs Franz Kamphaus in der Frage der Schwangerenkonfliktberatung offenbar vorerst akzeptieren. Kamphaus erklärte in einem in Rom und Limburg veröffentlichten Schreiben, die Erfahrungen seines Bistums und die der anderen deutschen Bistümer sollten „Ende dieses Jahres ausgewertet und in die dann zu treffenden Entscheidungen einbezogen“ werden. Das sei das Ergebnis eines Gesprächs mit dem Präfekten der Glaubenskongregation im Vatikan, Kardinal Joseph Ratzinger, am 13. Januar.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der in der letzten Woche zum Kardinal ernannte Karl Lehmann, begrüßte den Kompromiss. Kamphaus war als einziger deutscher Bischof nicht der Weisung von Papst Johannes Paul II. gefolgt, aus der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung auszusteigen.


Der Limburger Bischof Franz Kamphaus kann vorerst an seinem liberalen Kurs festhalten.
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