ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2001Werbung: Anlass zum Nachdenken

BRIEFE

Werbung: Anlass zum Nachdenken

Dtsch Arztebl 2001; 98(5): A-239 / B-205 / C-191

Ralf, H.-J.

Zu einer Anzeigenbeilage in Heft 51–52/2000 sind eine Reihe von Zuschriften eingegangen, die weniger die Redaktion, sondern in erster Linie die Anzeigenabteilung betreffen. Gleichwohl bringen wir stellvertretend für die anderen Briefe eine charakteristische Zuschrift:
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LNSLNS In der letzten Ausgabe des Jahres findet sich eine fest eingeheftete zwölfseitige Werbebroschüre, die in Umfang, Inhalt und Lokalisation zum Nachdenken Anlass gibt. Es handelt sich um eine so genannte Markenwerbung für Lebensmittel und eine Fast-Food-Restaurantkette, deren ernährungswissenschaftlicher Wert kaum unbestritten sein dürfte.
Es fragt sich, ob ein seriöses Blatt, wie das Deutsche Ärzteblatt, es wirklich nötig hat, eine solche Akquisition zur Finanzierung zu betreiben, deren Umfang und Aufmachung weder in das Selbstbild der deutschen Ärzteschaft noch in den unglücklich gewählten Einheftungsort eines Artikels über genetische Untersuchungen am Embryo passt.
Dr. H.-J. Ralf, Neubeckumer Straße 39, 59269 Beckum
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