ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2001GKV: Schlüssiges Konzept

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GKV: Schlüssiges Konzept

Dtsch Arztebl 2001; 98(5): A-240 / B-190 / C-178

Schulze-Hamma, Ekkehart

Zu dem Beitrag „Entrümpeln vor dem Umbau“ von Jens Flintrop in Heft 50/2000:
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LNSLNS Das vorgestellte Konzept scheint in der Tat schlüssig. Besonders gut erscheint mir die von Ihnen kritisierte Regelung zur Erhöhung von Tabak- und Alkoholsteuern, tragen diese beiden Produktgruppen doch nicht unerheblich zu Morbidität und Mortalität bei. In meinem Arbeitsgebiet – der Kinderheilkunde – erfreut sich dieser Weg sehr großer Beliebtheit bei vielen Eltern, nicht nur, weil die Kran­ken­ver­siche­rung recht stark von Kosten entlastet werden könnte, sondern vor allem – und das halte ich für einen wesentlichen moralischen Rechtfertigungsgrund in dem vorgestellten Konzept – weil es sich dabei um eine verursachergerechte Finanzierung handelt (übrigens auch für die Pädiatrie, denn die zahlreichen allergischen Erkrankungen, häufige Luftwegsaffektionen, SIDS etc. stehen ebenso in direktem Zusammenhang mit Tabakkonsum wie die bekannten Erkrankungen des späteren Erwachsenenalters und Seniums).
Da hinkt übrigens der Vergleich mit der Ökosteuer, da Lohnnebenkosten und Umweltschutz nur über den höheren Verkaufspreis der Energie einen künstlichen Bezug zueinander erhalten.
Ich unterstütze deshalb das in dieser Form vorgestellte Konzept von Prof. Beske und weiß mich damit nicht allein.
Ekkehart Schulze-Hamma, Wölfleweg 8 a, 86477 Adelsried
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