ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996KV Nordrhein und Ersatzkassen schließen „AIDS-Vereinbarung“

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KV Nordrhein und Ersatzkassen schließen „AIDS-Vereinbarung“

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LNSLNS DÜSSELDORF. Die wohnortnahe, ambulante medizinische Versorgung von AIDS-erkrankten Patienten soll in Nordrhein verbessert werden. Mit der sogenannten "AIDS-Vereinbarung" wollen die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein und die Landesvertretung der Ersatzkassenverbände sicherstellen, daß AIDS-erkrankte Patienten ihren besonderen Bedürfnissen entsprechend eine umfassende medizinische und psychosoziale Betreuung durch dafür besonders qualifizierte niedergelassene Vertragsärzte erhalten.
Die Vereinbarung dient der Versorgung von Ersatzkassen-Patienten, die an AIDS im fortgeschrittenen Stadium (Stadium III CDC) erkrankt sind. Die Leistungen des koordinierenden, verantwortlichen Arztes werden mit 150 DM je Fall und Quartal vergütet. Die teilnehmenden Ärzte sind verpflichtet, regelmäßig an speziellen Fortbildungen teilzunehmen. WZ
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