ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2001Kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(5): A-270 / B-214 / C-202

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LNSLNS Ludwigshafen am Rhein ist die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz und auf den ersten Blick eine Stadt der Arbeit, der Chemie und der ausgeklügelten Hochstraßen. Tatsächlich ist hier die chemische Industrie zu Hause. Der Weltkonzern BASF AG hat neben anderen großen Firmen hier seinen Sitz.
Für seine fast 170 000 Einwohner ist Ludwigshafen jedoch mehr. Es ist gleichzeitig eine Stadt der Kultur, des Sports und des stetigen Schaffens für die Zukunft.
Die Stadt ist jung, dennoch hat sie Geschichte zu bieten. Sie begegnet dem Be-trachter in vielerlei Gestalt. Auf kleinem Raum besonders schön zu sehen ist dies vom Rathaus-Center aus, das zwischen den Fußgängerzonen der City und dem für seine kulturelle Vielfalt bekannten Hemshof liegt. Bei allem verbindet die Industriemetropole im Rhein-Neckar-Raum Liebe zur Kunst und kulturellen Wagemut gleichermaßen. Sichtbare Zeichen sind neben dem Wilhelm-Hack-Museum mit seiner Miro-Keramik-Wand, die internationales Aufsehen erregte, der Pfalzbau mit seinen weithin begehrten Aufführungen, die Philharmonie und das neu gegründete Ernst-Bloch-Zentrum. Stadtmuseum, Schillerhaus, Galerien und kleine Bühnen, als einige von vielen Zeichen eines regsamen kulturellen Lebens, ziehen die Menschen an. Liebevoll gepflegt, gedeihen auch die kleinen Theater, in denen die Pfälzer Mundart ihren festen künstlerischen Platz hat.
Ludwigshafen freut sich auf Ihren Besuch.

Mittwoch, 23. Mai 2001
« 9.00 Uhr: „Rokoko und Spargel“ – Fahrt nach Schwetzingen mit Schlossführung und anschließendem Spargelessen im Schlosspark. – Inmitten der früheren Kurpfalz, zwischen Mannheim, Heidelberg und Speyer, liegt Schwetzingen, die ehemalige Sommerresidenz der Pfälzer Kurfürsten. Mit seinem Schloss und dem herrlichen Schlossgarten mit seinem vielseitigen kulturellen Geschehen und mit der weithin renommierten Gastronomie genießt Schwetzingen internationalen Ruf. Mit der Fliederblüte beginnt die Spargelsaison in Schwetzingen. Kulinarischer Auftakt für all jene, die es als Freund dieses köstlichen Gemüses jährlich nach Schwetzingen zieht. Flieder, Spargel und die im Mai stattfindenden Festspiele sind Ereignisse bleibender Erinnerung und intensives Erlebnis eines jeden Besuchers der Stadt, die mit Recht den Beinamen „Perle der Kurpfalz“ trägt. Der Schwetzinger Schlossgarten, Deutschlands größte und schönste Gartenanlage der Barock- und Rokokozeit, gilt als besondere Sehenswürdigkeit. Im Halbkreis vom kurfürstlichen Schloss umrahmt, bietet der den Anlagen von Versailles nachempfundene Schwetzinger Schlossgarten eine Vielfalt an künstlerischen Kleinodien: Tempelbauten, Grotten und im verspielten architektonischen Wettstreit sogar eine Moschee. Dieses orientalische Bauwerk ist bewundertes Ziel Tausender Besucher des Schwetzinger Schlossgartens. Im Rokoko-Theater, dem Mittelpunkt des kulturellen Geschehens, gab der damals siebenjährige Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner zwölfjährigen Schwester ein Konzert für die kurfürstliche Gesellschaft. Wegen seiner zentralen Lage ist Schwetzingen idealer Ausgangspunkt zu Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung zwischen Rhein, Neckar und der Pfalz. Eine Besichtigung des Schlosses und des Schlossgartens stimmt Sie auf einen weiteren „königlichen Genuss“, den Schwetzinger Spargel, ein, den Sie beim Mittagessen genießen können. Dauer: ca. 6 Std./70 DM p. P.

¬ 9.00 Uhr: „Eine Wanderung durch Wald und Reben“ – Fahrt nach Burrweiler, Wanderung zur St.-Anna-Kapelle, Einkehr in einen Gasthof, Besichtigung des Ofenmuseums. – Burrweiler, im pfälzischen Süden, ist eine malerische 950-Seelen-Gemeinde am Rande des Haardtgebirges und am Fuße des Annaberges. In dem schmucken Winzerdorf mit seinen engen, verträumten Gassen, zwischen alten Winzerhäusern und Dorfbrunnen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier paart sich typische Pfälzer Gemütlichkeit mit der Romantik vergangener Jahrhunderte und dem Komfort der Neuzeit. Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir die St.-Anna-Kapelle. Bei einer Rast in der Kapelle wird deren historische Geschichte und das Leben der hl. St. Anna vermittelt. Von der St.-Anna-Kapelle haben Sie einen faszinierenden Überblick über die Rheinebene. Nach einem landestypischen Mittagessen in einem Winzerhof ist ein Besuch des Ofenmuseums vorgesehen. Dauer: ca. 6 Std./60 DM p. P.

­ 10.00 Uhr: „Unsere Fabrik“ –Besichtigung der BASF AG, Ludwigshafen. – Neben vielen Betriebsstätten in der Bundesrepublik und im inner- und außereuropäischen Ausland ist Ludwigshafen die „Hauptstadt“ der BASF. Das Werk am Rhein ist der größte Produktionsstandort der BASF und Sitz der Unternehmensleitung und das Zentrum der Forschung. Seit Gründung der BASF, vor mehr als 130 Jahren, hat sich das Stammwerk in Ludwigshafen mit einer Gesamtfläche von mehr als sieben Quadratkilometern zum weltweit größten zusammenhängenden Chemieareal entwickelt. Allein in Ludwigshafen werden etwa 8 000 Verkaufsprodukte mit einer Gesamtmenge von rund acht Millionen Tonnen pro Jahr hergestellt. Über 2 000 Gebäude, 115 Straßenkilometer und 211 Kilometer Bahngleise umfasst das riesige Areal. In mehr als 350 Produktionsbetrieben, Hunderten von Labors, Technika, Werkstätten, Büros und Serviceeinrichtungen sind rund 44 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die BASF nimmt als ein ertragsorientiertes, weltweit tätiges Unternehmen eine Spitzenposition in der chemischen Industrie ein. Das Segment „Gesundheit und Ernährung“ wird hier kontinuierlich ausgebaut. Umfassende Kompetenz in Chemie und Technologie sowie eine zukunftsorientierte Forschung sorgen stetig für neue Produkte aus verbesserten Prozessen. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, auf einer Werksrundfahrt einige Schwerpunkte der Produktion in Augenschein zu nehmen. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Dauer: circa 3 Std./30 DM p. P.

® 19.00 Uhr: „Heidelberg – Ellerstadt – Versailles“ – Reise einer pfälzischen Prinzessin an den Hof des Sonnenkönigs. – Unter diesem Thema findet eine Fahrt mit der Überlandstraßenbahn von Ludwigshafen nach Bad Dürkheim statt. Während der Fahrt sehen Sie Szenen aus dem Leben der „Liselotte von der Pfalz“. Ein sicherlich imposantes Schauspiel an einem ungewöhnlichen Ort. Nach der Ankunft in Bad Dürkheim, in der Stadt, in der jährlich das größte Weinfest der Welt, der „Dürkheimer Wurstmarkt“, stattfindet, und folgerichtig auch mit dem größten Weinfass der Welt aufwarten kann, werden Sie mit Planwagen zu einem renommierten Weingut gebracht, wo der Abend mit einem gemütlichen Essen und musikalischen Darbietungen ausklingt. Sollte uns der Wettergott an diesem Tag nicht wohl gesonnen sein, steht ein Gewölbekeller aus dem Jahr 1863 zur Verfügung. Steigen Sie ein, Sie werden es nicht bereuen. Dauer: circa 5 Std./90 DM p. P.

Donnerstag, 24. Mai 2001
¯ 9.00 Uhr: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ – Fahrt nach Speyer. – Mit Speyer erwartet Sie eine 2 000-jährige Dom- und Kaiserstadt, mit ihren stolzen, mächtigen und geschichtsträchtigen Zeugnissen kirchlicher Architektur, den schmucken Fassaden verschiedener Bauepochen, ihren stilvollen Plätzen und verwinkelten Gassen. Speyer hat neben dem in romanischem Stil erbauten Kaiserdom mit seiner bis heute unverändert erhalten gebliebenen Krypta noch eine Reihe von weiteren Sehenswürdigkeiten zu bieten. In dem einst weitläufigen jüdischen Gemeindeareal haben sich die Ruine der Synagoge und das Ritualbad erhalten. Sichtbares äußeres Zeichen ihres politischen und wirtschaftlichen Gewichtes ist das aus dem 13. Jahrhundert stammende Altpörtel als Teil der mittelalterlichen Ummauerung der Kernstadt. Es ist eines der höchsten (55 m) und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Bis auf den heutigen Tag steht es als Wahrzeichen bürgerlicher Freiheiten gegenüber dem Dom an einem Straßenzug des Mittelalters. Auch die Gedächtniskirche (erbaut zwischen 1893 bis 1904) ist Zeuge historischer Vergangenheit. Mit der Zerstörung im Jahr 1689 wurde die erfolgreiche Epoche der Stadt Speyer abrupt beendet. Erst 1698 wurde allmählich mit dem Wiederaufbau begonnen. Erhalten blieb trotz aller barocken Neubauten wie dem Rathaus (1712 bis 1726) und der Dreifaltigkeitskirche (1701 bis 1717) der mittelalterliche Grundriss der Stadt mit dem auf den Dom ausgerichteten fächerförmigen Straßensystem. Nicht nur die großen Kulturdenkmäler sollten im Mittelpunkt eines Besuches stehen, auch die Sammlungen und Sonderausstellungen des Historischen Museums der Pfalz, das Technik-Museum, die Gedenkstätten für die Maler Anselm Feuerbach und Hans Purmarnn sind beliebte und attraktive Stationen eines Stadtrundganges. Anhand eines eigens für diese Veranstaltung angefertigten Stadtplanes können Sie leicht auf eigene Faust die Sehenswürdigkeiten erkunden. An diesem Tag ist auch die Gelegenheit zur Teilnahme an einem Feiertagshochamt im Dom gegeben. Um die Mittagszeit ist ein gemeinsames Mittagessen vorgesehen. Dauer: circa 6 Std./80 DM p. P.

° 20.00 Uhr: „Zu Gast in Rheinland-Pfalz“ – Der „Rheinland-Pfälzische“ Abend. – Mit diesem gesellschaftlichen Abend soll das Rahmenprogramm des 104. Deutschen Ärztetages ausklingen. Genießen Sie in einem ansprechenden Ambiente ein internationales Buffet mit Spezialitäten aus den einzelnen Regionen unseres Bundeslandes. Eine Nacht bei Musik und Tanz soll Sie für die anstrengenden Tage entschädigen. 90 DM p. P.

Änderungen des Rahmenprogramms aufgrund unvorhergesehener Ereignisse vorbehalten.
Beachten Sie bitte, dass die Teilnehmerzahl für alle Veranstaltungen begrenzt ist. Wir empfehlen Ihnen daher, sich frühzeitig anzumelden.

- Für das leibliche Wohl sorgt während der Dauer des gesamten Ärztetages vor dem Pfalzbau ein „Weindorf“, in dem sich die Teilnehmer und Gäste mit regionalen Spezialitäten und einem guten Tropfen aus heimischen Gefilden stärken können.
- In den Pausen der Plenarsitzungen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu entspannen, ohne sich weit vom Tagungsort entfernen zu müssen. Auch nach Beendigung der Tagungen am späten Nachmittag oder Abend ist die Möglichkeit des Verweilens, vor der Rückkehr ins Hotel, gegeben.
- Für die Teilnehmer und Gäste steht ein Veranstaltungsbüro in Zusammenarbeit mit der LUBEGE (Ludwigshafener Betriebs-Gesellschaft) für Informationen über Veranstaltungen in Ludwigshafen und in der Umgebung zu Ihrer Verfügung.
- Über aktuelle Angebote können Sie sich bereits im Vorfeld in den Web-Seiten der Bezirksärztekammer Pfalz informieren: www.bezirksaerztekammer-pfalz.de
- Gewährleistet ist auch der reibungslose Transfer für die Teilnehmer des Deutschen Ärztetages von den Hotels in Mannheim und Ludwigshafen zum Veranstaltungsort „Pfalzbau“ und zurück. Die Teilnehmer erhalten dafür rechtzeitig einen entsprechenden Ausweis, mit dem sie alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen können.
Die Teilnehmer erhalten diesen auch im Veranstaltungsbüro der LUBEGE im Pfalzbau.
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