ArchivDeutsches Ärzteblatt36/1996Vitamin C und Gastritis

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Vitamin C und Gastritis

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LNSLNS Auf den Nobelpreisträger Linus Pauling geht die Empfehlung zurück, durch hohe Vitamin-C-Gaben das Magenkarzinomrisiko zu reduzieren. In der Tat vermindert eine H.-pylori-Gastritis die Vitamin-CKonzentration im Magensaft drastisch. Selbst durch Gabe von zwei mal 500 mg Vitamin C läßt sich kein normaler Vitamin-C-Spiegel bei Patienten mit einer chronischen Magenschleimhautentzündung erzielen. Günstiger ist es deshalb, zunächst die Helicobacter-pylori-Gastritis im Rahmen einer Eradikationstherapie anzugehen und dann eine Vitamin-C-Prophylaxe zu betreiben, wenn man der Karzinom-präventiven Wirkung von Ascorbinsäure vertraut. w


Waring AJ, Drake MI, Schorath, CJ, White KLM, Lynch DAF, Axon ATR, Dixon MF: Ascorbic acid and total vitamin C concentrations in plasma, gastric juice, and gastrointestinal mucosa: effects of gastritis and oral supplementation. Gut 1996; 38: 171-176.
Centre for Digestive Diseases, The General Infirmary at Leeds and The University of Leeds, Leeds LS2 9JT, Großbritannien

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