ArchivDeutsches Ärzteblatt36/1996Helicobacter pylori im Trinkwasser

MEDIZIN: Referiert

Helicobacter pylori im Trinkwasser

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LNSLNS Seit Jahren wird darüber spekuliert, ob im Trinkwasser kokkoide Formen von Helicobacter pylori überleben können. Dies würde eine fäkal-orale Übertragung erklären. Die Autoren untersuchten Proben aus 48 Trinkwasserquellen in Peru mittels Polymerase-Kettenreaktion. In 24 Trinkwasserquellen ließ sich das 500Basenpaarfragment von 16 S ribosomaler RNA nachweisen, in 11 Proben das 375 Basenpaarfragment des Adhesin-Gens. Der Befund erklärt auch die epidemiologischen Unterschiede in Entwicklungsländern zwischen den Großstädten mit zentraler Trinkwasserversorgung und dem flachen Lande, wo das Wasser aus Tiefbrunnen gewonnen wird. w


Hulten K, Han S W, Enroth H et al: Helicobacter pylori in the Drinking Water
in Peru. Gastroenterology 1996; 110: 1031–1035
Inflammatory Bowel Disease Laboratory, Veterans Affairs Medical Center, Houston, Texas, USA

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