ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996Ärzte fordern Verbot von Landminen

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Ärzte fordern Verbot von Landminen

EB; afp

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LNSLNS POTSDAM. Ein weltweites Verbot von Landminen, einen Fonds für die Versorgung und Nachsorge von Minenopfern sowie die Förderung von Projekten der Minenräumung haben die Teilnehmer der Potsdamer Tage für die Minenopfer in ihrem Abschlußmanifest von der Bundesregierung gefordert.
Die Veranstaltung war im September 1995 von der Hilfsorganisation Voluntary Relief Doctors (VRD) organisiert worden. Zu den Teilnehmern zählten Regierungsvertreter, Minenexperten aus Industrie und Militär, Ärzte, Mitglieder von Hilfsorganisationen und Minenopfer. Das Bundeskabinett hat Mitte Januar beschlossen, das seit dem 1. Juli 1994 geltende dreijährige Exportmoratorium für Landminen auf unbegrenzte Zeit zu verlängern. 1995 hatte es weltweit rund 20 000 Minenopfer gegeben. EB/afp

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