ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Krankenhäuser/DRGs: Einig über Zu- und Abschläge

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Krankenhäuser/DRGs: Einig über Zu- und Abschläge

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-356 / B-300 / C-280

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LNSLNS Regelung wird frühestens 2003 notwendig.
Der bis zuletzt umstrittene „Vertrag über Zu- und Abschläge bei Fallpauschalen“ gemäß § 17 b Krankenhausfinanzierungsgesetz ist unter Dach und Fach. Die Spitzenverbände der Krankenkassen, der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben sich geeinigt. Die Regelung wird aufgrund der geplanten diagnosebezogenen Fallpauschalen frühestens ab 2003 notwendig.
Krankenhäuser, die nicht an der Notfallversorgung teilnehmen, müssen künftig einen Abschlag auf die Fallpauschalen hinnehmen, dessen Höhe bis zum 30. Juni 2002 vereinbart wird. Die gleiche Frist gilt für einen Zuschlag für den Mehraufwand, wenn Begleitpersonen von Patienten aufgenommen werden.
Bis 30. Juni wollen die Vertragspartner zusätzlich Kriterien für einen Zuschlag bei der Sicherstellung der stationären Versorgung festlegen. Über dessen Höhe soll ebenfalls bis zum 30. Juni 2002 entschieden werden. Außerdem hat die Selbstverwaltung den Gesetzgeber aufgefordert, zur Finanzierung von Ausbildungsstätten ein bundesweites Umlageverfahren festzulegen.
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