ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Westfalen-Lippe: Kammer testet Patiententasche

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Westfalen-Lippe: Kammer testet Patiententasche

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-356 / B-300 / C-280

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LNSLNS Patienten führen ihre Befunde mit sich.
In Arnsberg, Bielefeld und Dortmund nehmen die Patineten ihre ärztlichen Befunde seit dem 1. Februar selbst in die Hand. Gemeinsam mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten testet die Ärztekammer Westfalen-Lippe dort den Einsatz einer Patiententasche. Der Kammer zufolge soll sie die Patienten von der Einweisung in die Klinik bis zur Weiterbehandlung beim Haus- oder Facharzt begleiten. Die Tasche enthält Checklisten für Standardsituationen wie Notfall- oder geplante Einweisungen sowie die Dokumentation der stationären Behandlung und Entlassung.
„Wir wollen einen Beitrag zur Überwindung der Schnittstelle zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung leisten“, sagte der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Ingo Flenker. Oft erreichten Befunde den weiterbehandelnden Arzt nicht zeitnah, die Fortführung von Therapiemaßnahmen sei nicht klar abgesprochen, oder es gebe keine Rücksprachen vor Einweisung oder Entlassung des Patienten. Als leicht zu realisierende und praktische Maßnahme soll die Patiententasche Abhilfe schaffen. Die Testphase soll drei Monate dauern. Danach will die Ärztekammer per Umfrage feststellen, ob sie ihren Zweck erfüllt.

Ingo Flenker präsentiert die Patiententasche.
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