ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Pflege Demenzkranker: Bessere Leistungen

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Pflege Demenzkranker: Bessere Leistungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-356 / B-300 / C-280

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LNSLNS AOK schlägt „Baukastenmodell“ vor.
Die AOK begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die pflegenden Angehörigen von Demenzkranken zu unterstützen. Zusätzlich zu dem vorgesehenen Finanzvolumen von 500 Millionen DM jährlich schlägt die AOK vor, jedem ambulant gepflegten Dementen ein Jahresbudget von
1 000 DM zur Verfügung zu stellen.
Davon könne er sich Leistungsbausteine einkaufen, sagte Rolf Hoberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. So könne in dem „Baukasten-System“ ein Aufenthalt in der Kurzzeitpflege oder eine stundenweise Hilfe für die Angehörigen integriert sein. Länder und Gemeinden müssten sich aber an der Finanzierung beteiligen. In Kürze wolle Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt den Entwurf eines Eckpunktepapiers vorlegen, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Regina Schmidt-Zadel. Er werde weitere Vorschläge für Angebote zur Unterstützung der Pflegenden enthalten. Das geplante Gesetz zur Verbesserung der Leistungen für Demenzkranke soll das Pflege-Qualitätssicherungs- und das Heimgesetz ergänzen.

Häufig betreuen Angehörige Demenzkranke.
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