ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Gentechnik: Mehr Sicherheit

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Gentechnik: Mehr Sicherheit

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-357 / B-301 / C-281

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LNSLNS Strengere Regeln für Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen
Gentechnisch veränderte Organismen sollen künftig strenger gekennzeichnet werden. Darauf hat sich der Vermittlungsausschuss zwischen dem Europäischen Parlament und dem Umweltministerrat der Europäischen Union geeinigt. Außerdem sollen der neuen Regelung zufolge die Umweltauswirkungen intensiv überwacht werden. Sämtliche europäischen Firmen sind ferner verpflichtet, experimentelle Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen in ein öffentliches Register einzutragen.
Die Genehmigung für eine Freisetzung ist generell auf zehn Jahre befristet. Bei Saatgut beginnt die Frist jedoch erst nach Abschluss der Forschungsarbeiten. Pharmazeutische Produkte können von der Richtlinie ausgenommen werden, wenn ihre Umweltauswirkungen im Rahmen einer anderen Richtlinie geprüft werden. Durch die neuen Sicherheitsregeln wird das bestehende Moratorium zur Freisetzung von genetisch veränderten Organismen vermutlich aufgehoben. Die bisher geltenden Freisetzungsregelungen aus dem Jahre 1990 waren von Umwelt- und Verbraucherverbänden stark kritisiert worden.


In den Gläsern werden gentechnisch veränderte Kartoffelpflanzen aufgezogen. Freilandversuche mit solchen Pflanzen sollen künftig intensiver überwacht werden.
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