POLITIK

Teure Behandlung

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-365 / B-292 / C-275

Flintrop, Jens

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LNSLNS Die Zahl der verstorbenen HIV-Infizierten in der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) ist seit Mitte 1995 kontinuierlich gesunken. Während die Zahl der Todesfälle im Jahr 1995 noch bei 327 lag, ging sie 1996 auf 225, 1997 auf 115 und 1998 auf 71 Fälle zurück. Im Jahr 1999 zählte die PKV 74 Todesfälle; im ersten Halbjahr 2000 waren es 34.
Die besseren Behandlungsmethoden haben Auswirkungen auf die Leistungsausgaben. Die Krankheitskosten für einen HIV-Infizierten, der im Jahr 2000 gestorben ist, lagen in den letzten drei Jahren vor seinem Tod bei durchschnittlich 185 000 DM jährlich. Im Jahr 1993 hatte dieser Betrag noch bei 130 000 DM je Fall gelegen. Diese Zahlen veröffentlichte der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung e.V., Köln. JF
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