ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Arbeitslosigkeit: Selbsthilfegruppe gründen

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Arbeitslosigkeit: Selbsthilfegruppe gründen

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-387 / B-311 / C-291

Grimm, Marion

Erfahrungen einer Betroffenen
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LNSLNS Als Betroffene frage ich mich, ob es nicht etwa sinnvoll sein könnte, eine Selbsthilfegruppe für arbeitslose Ärzte (und Psychologen) anzubieten. Als ich 1995 nach einem Medizinstudium in Gießen kaum 27-jährig auf den Arbeitsmarkt geschleudert wurde, hörte ich täglich das Unwort „Kliniksterben“. In mir selbst jedoch starb die Hoffnung, eine Arbeitsstelle zu finden. Mit jedem Jahr der Arbeitslosigkeit mehr nehme ich wahr, dass ich nicht alleine diese Krise, meine Krise, bewältigen kann.
In der Öffentlichkeit wird wenig über die permanente Traumatisierung durch Arbeitslosigkeit gesprochen. Andere Betroffene kenne ich nicht namentlich, da es keine Liste mit ihren Anschriften gibt. Es wäre womöglich eine wirkliche Bereicherung, sich mit Ehemaligen, die einst auf der gleichen Universitätsbank saßen, zu treffen. Nur Mut.
Marion Grimm, Raiffeisenring 18, 61200 Wölfersheim
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