ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Luftqualität: Imageschaden für Eisenach

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Luftqualität: Imageschaden für Eisenach

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-389 / B-313 / C-293

Schneider

Zur Erhebung der „Luftqualität im November 2000“, veröffentlicht in Heft 50/2000:
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LNSLNS . . . Der zugrunde gelegte Wert ist ein maximaler Mittelwert über eine Stunde, das heißt, der Wert braucht im Zeitraum von einem Monat nur einmal eine Stunde aufzutreten. Dies kann die unterschiedlichsten Ursachen haben.
Sie werden mir Recht geben, dass dieser Mittelwert zur Beurteilung einer Schadstoffbelastung völlig ungeeignet ist und nur statistisch im Zusammenhang mit weiteren Messwerten seinen Sinn hat.
Der hohe November-Wert in Eisenach stellt eine Ausnahme dar, deren Ursache in umfangreichen Baumaßnahmen im nahen Umfeld des Messcontainers zu suchen ist. Vergleiche der Messwerte zu den Vormonaten belegen diese Aussage: August 148 µg Schwebstaub/m3, September 204 µg, Oktober 131 µg, November 820 µg – Dezember 359 µg Schwebstaub/m3 (Einfluss der Heizperiode).
Um eine Aussage über die Umweltbelastungen zu treffen, sollten die Monats-Mittelwerte zugrunde gelegt werden. Hier werden alle Messwerte über den gesamten Messzeitraum gemittelt und geben somit eine sichere Aussage über die anzutreffende Umweltsituation . . .
Oberbürgermeister Schneider, Stadtverwaltung Eisenach, Markt 1, 99817 Eisenach
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