ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Protonenpumpenhemmer oder Antireflux-Op

MEDIZIN: Referiert

Protonenpumpenhemmer oder Antireflux-Op

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-401 / B-338 / C-315

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LNSLNS Eine Langzeittherapie mit Protonenpumpenblockern erreicht bei einer gastroösophagealen Refluxkrankheit meist eine Remission. Die Alternative wäre eine Antirefluxoperation im Sinne einer Nissen-Fundoplicatio. Die Autoren legen die erste prospektive Studie vor, bei der 155 Patienten über drei Jahre mit Omeprazol und 155 Patienten mit einer Antirefluxoperation behandelt wurde. Die Antirefluxoperation schnitt dabei günstiger ab, wenn man als Therapieversager Refluxsymptome von mehr als drei Tagen Dauer in der vorausgegangenen Woche festlegte. Konnte jedoch die Omeprazoldosis von 20 mg pro Tag auf 40 mg oder 60 mg erhöht werden, war die Lebensqualität in beiden Gruppen identisch. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine medikamentöse Langzeittherapie dem operativen Vorgehen gleichwertig ist, wenn es gestattet ist, die Dosis des Protonenpumpenblockers bei rezidivierenden Refluxsymptomen nach oben zu adjustieren. w
Lundell L, Miettinen P, Myrvold H E et al.: Long-term
management of gastro-oesophageal reflux disease with omeprazole or open antireflux surgery: results of a prospective, randomized clinical trial. Eur J Gastroenterol & Hepatol 2000; 12: 879–887.
Dr. Lars Lundell, Department of surgery, Sahlgrenska University Hospital, 413 45 Göteborg, Schweden.

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