ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2001Minimal invasive Medizin: Bipolare Thermosonden verkochen krankes Gewebe

VARIA: Technik

Minimal invasive Medizin: Bipolare Thermosonden verkochen krankes Gewebe

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-414 / B-350 / C-326

Marx, Catrin

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LNSLNS Die bipolare interstitielle Thermotherapie ist für den Ein-satz in der minimal invasiven Chirurgie vorgesehen. Diese Technologie kann mit den dafür entwickelten bipolaren Thermosonden in vielen Anwendungsgebieten krankes Gewebe schnell „verkochen“. Die bipolare HF-Technologie bedient sich dabei des Prinzips der thermischen Inaktivierung pathologischer Gewebebereiche. Bei der Therapie der Nasenmuschelhyperplasie zum Beispiel werden präzise einstellbare Koagulationsareale innerhalb der Muschel generiert. Dazu wird unter lokaler Anästhesie des Patienten zunächst die bipolare HF-Sonde längs in die hyperplastische Nasenmuschel eingestochen. Nach Aktivierung des HF-Generators wird die Sonde, jetzt unter Stromfluss, zurückgezogen und koaguliert dabei in drei bis fünf Sekunden das pathologische Gewebe. Ein akustisches Feedback-Signal des Generators signalisiert den Grad der Koagulation und liefert ein akustisches Stoppsignal. Die Selbstregelungseigenschaften schließt Überdosierungs- und Karbonisierungseffekte im behandelten Gewebeareal aus. Die bipolare HF-Elektrodenkonfiguration begrenzt den Stromfluss auf die Sondenspitze.
Eine weitere Auswahl unterschiedlich geformter, längen- und stärkenvariabler Sonden für andere Eingriffe ist vorhanden.
Hersteller: Celon medical instruments, Warthestraße 21, 14513 Teltow. et


Die unterschiedlich geformten Sonden ermöglichen den Einsatz der bipolaren interstitiellen Thermotechnologie in verschiedenen Anwendungsgebieten.
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