VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 2001; 98(7): A-416 / B-338 / C-316

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LNSLNS Prof. Dr. med. Julius Berendes, ehemaliger Direktor der HNO-Klinik der Universität Marburg, Weinheim, starb am 13. Januar im Alter von 93 Jahren.
Julius Berendes habilitierte sich 1938 an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. 1944 übernahm er die Leitung der HNO-Abteilung der Städtischen Krankenanstalten Mannheim, wo er 1951 zum Ärztlichen Direktor gewählt wurde. 1957 ist er auf den Lehrstuhl für HNO-Heilkunde an der Universität Marburg/Lahn berufen worden. Er wurde dort Leiter der Klinikdirektorenkonferenz und später auch Dekan der Medizinischen Fakultät. 1973 wurde Prof. Berendes emeritiert. Er befasste sich in seiner ärztlich-wissenschaftlichen Tätigkeit vor allem mit Fragen der Rehabilitationsmedizin. Darüber hinaus engagierte er sich für Themen insbesondere auf dem Gebiet der Störungen der Kehlkopf-Funktion sowie auf dem Gebiet der Physiologie und Pathologie des Hörvorganges. Hierüber hat er Lehrbücher sowie wissenschaftliche Aufsätze verfasst. Berendes erhielt in Anerkennung seiner wissenschaftlichen und akademischen Verdienste im Mai 1979 während des
82. Deutschen Ärztetages in Nürnberg die Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft. Berendes war von 1970 bis 1976 Mitglied der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes. EB
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