ArchivDeutsches Ärzteblatt36/1996Land Rover Defender: Eine „Legende“ kehrt zurück

VARIA: Auto und Verkehr

Land Rover Defender: Eine „Legende“ kehrt zurück

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LNSLNS 1946 hatte alles angefangen: Die Brüder Maurice und Spencer Wilks kopierten einen alten Militärjeep und entwickelten so den ersten Land-Rover. Aus der damaligen Stahlknappheit machten die beiden eine Tugend und konstruierten die Karosserie kurzerhand aus Aluminium. Auf der Amsterdamer Motorshow im April 1948 stellten die Engländer das Fahrzeug erstmals der Öffentlichkeit vor. Seit dieser Zeit wurden bis heute mehr als 1,5 Millionen Exemplare des "Ur-Land-Rovers" mit dem Namen Defender verkauft. An seinem Äußeren hat sich seit seiner Schöpfung nicht viel geändert. Nur unter dem Blech nahm der Hersteller verschiedene Male die üblichen Verbesserungen vor.
1989 vom Deutschen Markt genommen, liefert Rover den Defender jetzt wieder aus. Angeboten wird der Klassiker ausschließlich mit einem 2,5-Liter-Turbodiesel. Der Direkteinspritzer mit Ladeluftkühlung und Oxydationskatalysator leistet 83 kW/113 PS. Die beiden Starrachsen und der permanente Allradantrieb mit schaltbarer Differentialsperre prädestinieren den Defender für den Einsatz in extrem unwegigem Gelände. Der Käufer kann zwischen einem 90-, 110- und 130-Inch-Chassis (3,87 m, 4,59 m und 5,13 m) wählen. Als Aufbauten steht neben Hard Top, Soft Top, Station Wagon, Crew Cab auch ein Pick-up zur Verfügung. Andere Varianten sind auf Anfrage lieferbar. Zur Serienausstattung gehört unter anderem eine Wegfahrsperre, ein inzwischen etabliertes Detail, an das 1948 noch niemand dachte. Die Preisspanne reicht von knapp 39 450 (90 TDI Soft Top) bis 49 450 DM (130 TDI Crew Cab). Bereits seit 1994 wird der neue Range Rover gebaut. Sein Vorgängermodell bleibt weiter als "Range Rover Classic" im Programm. Wesentlicher Unterschied zwischen den beiden: Der Neue soll die bewährte Geländetauglichkeit mit dem Fahrkomfort einer Limousine vereinen. Rover setzt hier auf eine weiterentwickelte Luftfederung, ein völlig neu entwickeltes Chassis sowie auf eine neue Achskonstruktion, hinten mit Kohlefaser-Längslenkern. Zur Serienausstattung gehören Doppel-Airbag, Seitenaufprallschutz, ABS, Alarmanlage mit Wegfahrsperre und Fernbedienung, poliertes Walnußholz, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber. Angetrieben wird das Flaggschiff wahlweise von einem 2,5-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel aus dem Hause BMW (136 PS) oder einem 4,0- oder 4,6-Liter-V8-Motor (224 PS). Auch ein Automatikgetriebe ist verfügbar. MS
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