ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Frankfurter Allgemeine: Hoppe-Beitrag verzerrt

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Frankfurter Allgemeine: Hoppe-Beitrag verzerrt

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-424 / B-342 / C-320

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LNSLNS BÄK-Präsident verwahrt sich gegen redaktionelle Änderungen.

Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, hat gegen die redaktionelle Bearbeitung seines Gastbeitrages in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 19. Februar protestiert. Hoppe bemängelt, dass sein Artikel, der sich mit den ethischen Fragen des medizinischen Fortschritts beschäftigt, verkürzt und mit entstellender Überschrift veröffentlicht worden ist. Seine Auffassung sei darin nicht mehr unverstellt erkennbar.
Statt der Überschrift „Medizinischer Fortschritt zwischen Hoffnung und Angst – warum es im Zeitalter der Biomedizin kein schuldfreies Arztsein mehr geben kann“ lautete die FAZ-Schlagzeile: „Wir wissen nicht weiter – Die Ärzteschaft delegiert ihre Fragen“. In einem nebenstehenden Kommentar urteilt der zuständige Redakteur, die Stellungnahme Hoppes lese sich in Teilen wie ein Dokument der Hilflosigkeit. Diese „Lesehilfe“ vermittelt nach Ansicht der Bundes­ärzte­kammer den Eindruck, als dürfe Hoppes Gastbeitrag, der für einen offenen Diskurs über den Medizinfortschritt eintritt, nicht für sich sprechen. „Das hätte man von der FAZ bis heute nicht erwarten dürfen.“
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