ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Freie Berufe: Zuwachs an Arbeitsplätzen

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Freie Berufe: Zuwachs an Arbeitsplätzen

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-425 / B-361 / C-337

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LNSLNS Der Bundesverband der Freien Berufe zieht eine positive Bilanz.

Die Zahl der Ausbildungsplätze bei den Freien Berufen hat sich im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent erhöht. Damit wurde der „Negativtrend“ der letzten Jahre gewendet. Dies gab der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) auf seinem Neujahrsempfang am 12. Februar in Berlin bekannt.
Zur Trendwende habe insbesondere der bundesweite Zuwachs an Ausbildungsplätzen für Zahnarzthelferinnen von 18 Prozent beigetragen (13 688 neue Vertragsabschlüsse). Mit 16 058 Neuabschlüssen war der Beruf der Arzthelferin im Jahr 2000 zwar immer noch der am stärksten besetzte Ausbildungsberuf, die Rate der Neuabschlüsse sank jedoch um 2,2 Prozent im Vergleich zu 1999. Weiterhin zählen „Arzt- und Zahnarzthelferin“ zu den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen bei jungen Frauen.
Mit Blick auf die Rahmenbedingungen sei das Jahr 2000 ein durchwachsenes, in Bezug auf die Würdigung der Leistungen der Freiberufler ein schwaches Jahr gewesen, sagte Dr. med. Ulrich Oesingmann, Präsident des Bundesverbandes. Er verwies dabei auf die Steuerreform, das Betriebsverfassungsgesetz und das Gesetz zur Teilzeitarbeit. Oesingmann hofft, dass die Bundesregierung den Erhalt der Selbstverwaltung, der Berufsrechte und der Gebührenordnungen unterstützt.
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