ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Frühförderung: Finanzierung aus einer Hand

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Frühförderung: Finanzierung aus einer Hand

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-428 / B-364 / C-338

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LNSLNS Anerkennung als Komplexleistung gefordert.
ährlich werden rund 400 000 Kinder in Deutschland geboren, die wegen drohender Entwicklungsstörungen oder Behinderungen frühzeitig Diagnose und Therapie benötigen. Fachverbände und Elternvereinigungen haben das von der Bundesregierung vorbereitete Sozialgesetzbuch IX (Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) zum Anlass genommen, eine gemeinsame Plattform zu gründen. Sie fordern den Gesetzgeber auf, im SGB IX ein Finanzierungskonzept zu verankern, das die unterschiedlichen Leistungen, die in den Sozialpädiatrischen Zentren und Interdisziplinären Frühförderstellen erbracht werden, als Komplexleistung anerkennt. Die Finanzierung aus einer Hand soll künftig verhindern, dass die interdisziplinäre ganzheitliche Arbeit mit den Kindern durch Streitigkeiten der Leistungsträger um Kostenanteile beeinträchtigt wird. Für körperlich behinderte Kinder sind überwiegend die Träger der Sozialhilfe zuständig, für seelisch Behinderte die Jugendhilfe, wenn kein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder nach dem Bundesversorgungsgesetz besteht.

Eine frühzeitige Therapie kann Entwicklungsstörungen begrenzen.

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