ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Meldepflicht: Sammelwut stoppen

BRIEFE

Meldepflicht: Sammelwut stoppen

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-453 / B-383 / C-357

Bär, Reinhard

Zu dem „Medizin“-Beitrag „Melde- und Aufzeichnungspflicht für Krankheiten und Krankheitserreger“ von Priv.-Doz. Dr. med. Norbert Schnitzler et al. in Heft 51–52/2000:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Das neue Infektionsschutzgesetz, leider auch mit Hilfe medizinischer Fachgesellschaften konzipiert, nährt den Eindruck der Inkompetenz der politisch Verantwortlichen. Beispiel Meldepflicht: namentlich für Salmonellose, Hepatitis, Konjunktivitis, Influenza und Masern (!), anonym für Syphillis, HIV?
Namentliche Meldepflicht bei Verdacht spongiformer Enzephalopathie: schon vergessen, in welche Bedrängnis eine norddeutsche Familie nach einer solchen Meldung geriet? Schon vergessen, welche Riesensauerei in der Tiermast uns dieses Risiko eingebrockt hat? Wie wenig zur Eindämmung der Seuche getan wurde? Und die Meldepflicht soll an der Lage grundlegend etwas ändern? Es wird Zeit, die Sammelwut des grünen Ministeriums ein weiteres Mal zu stoppen.
Reinhard Bär, Neue Straße 23, 37627 Stadtoldendorf
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema