ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Screening für fäkales okkultes Blut senkt Karzinominzidenz

MEDIZIN: Referiert

Screening für fäkales okkultes Blut senkt Karzinominzidenz

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-475 / B-403 / C-377

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LNSLNS Sowohl für halbjährliche als auch jährliche Tests auf okkultes Blut im Stuhl konnte gezeigt werden, dass sie zu einer signifikanten Abnahme der Mortalität an kolorektalen Karzinomen führen. Ob durch dieses Screening auch eine Senkung der Inzidenz von kolorektalen Karzinomen auftritt, konnte bislang nicht eindeutig beantwortet werden. Mit dieser Fragestellung wurden 46 000 Teilnehmer untersucht. Hierbei wurden Probanden im Alter von 50 bis 80 Jahren über 18 Jahre nachverfolgt, die jährlich, zweimal jährlich oder gar nicht an dem Screeningprogramm teilnahmen. In der jährlichen Screeninggruppe wurden 417 neue Karzinome entdeckt, in der halbjährlichen Gruppe 435 und in der Kontrollgruppe 507. Die Zahlen ergaben eine signifikante Verringerung der Inzidenz des kolorektalen Karzinoms durch das Screening. Das relative Risiko an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken, verringerte sich gegenüber den nicht untersuchten Probanden um den Faktor 0,8. acc

Mandel JS et al.: The effect of fecal occult blood screening on the incidence of colorectal cancer. N Eng J Med 2000; 343: 1603–1607.

Dr. Mandel, Exponent, 149 Commonwealth Dr., Menlo Park, CA 94025, USA.

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