ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Zellbiologische Marker korrelieren bei KHK mit der Langzeitmortalität

MEDIZIN: Referiert

Zellbiologische Marker korrelieren bei KHK mit der Langzeitmortalität

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-475 / B-403 / C-377

acc

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bekanntermaßen korrelieren bei instabiler Angina pectoris die Marker für Myokardschädigung (Troponin T) und für Entzündung (CRP und Fibrinogen) mit dem kurzfristigen Mortalitätsrisiko. Ob dies auch für den langfristigen Verlauf einer koronaren Herzerkrankung zutrifft, wurde anhand der Daten von 1 506 Patienten der FRISC-Studie (Fragmin during Instability in Coronary Artery Disease) überprüft. Hierbei zeigte sich auch in der dreijährigen Nachbeobachtungsphase eine positive Korrelation für erhöhte Troponin-T-und CRP-Werte, nicht dagegen für Fibrinogen. Bei Durchführung einer Multivarianzanalyse erwiesen sich Troponin T und CRP sogar als unabhängige eigenständige Risikofaktoren für die Mortalität der koronaren Herzerkrankung. acc

Lindahl B et al.: Markers of myocardial damage and inflammation in relation to longterm mortality in unstable coronary artery disease. N Eng J Med 2000; 343: 1139– 1147.

Dr. Lindahl, Department of Cardiology, University Hospital, S-751 85 Uppsala, Schweden.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema