ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001VW Lupo FSI: Weiter auf Sparkurs

VARIA: Technik

VW Lupo FSI: Weiter auf Sparkurs

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-479 / C-380

Maus, Josef

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LNSLNS Der neue Lupo verbraucht weniger als fünf Liter Benzin auf 100 Kilometer.

Vom Erfolg des „einzigen echten Drei-Liter-Autos der Welt“ (Originalton VW) offenbar beflügelt, setzen die Wolfsburger weiter konsequent auf verbrauchsarme Modelle. Nach dem Lupo 3L TDI mit einem Durchschnittsverbrauch von 2,99 Liter Diesel auf 100 Kilometer Fahrstrecke kommt jetzt der Lupo FSI – der erste deutsche PKW mit Benzin-Direkteinspritzung – auf den Markt.
In dem neuen Kleinwagen sieht Volkswagen den Wegbereiter einer innovativen Motorengeneration, die sich sowohl durch hohe Sparsamkeit als auch geringen Schadstoffausstoß auszeichnet. Der FSI verbraucht nach Angaben des Herstellers 4,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Möglich wird das über die direkte Einspritzung des Benzins in die Brennräume nach dem bereits vom Diesel bekannten Common-Rail-System.
Doch auch andere Faktoren tragen zu dem niedrigen Verbrauch bei. So wiegt der Lupo FSI lediglich 901 Kilogramm. Die Türen, Kotflügel und Hauben sind aus Aluminium, die Innenseite der Heckklappe ist aus Magnesium. Eine „intelligente“ Schaltung hilft dem Fahrer, im Eco-Modus den jeweils günstigsten Zeitpunkt zum Wechsel der Gänge zu finden.
Der 1,4-Liter-Motor kann den Vierzylinder bei Bedarf jedoch auch kraftvoll beschleunigen. Immerhin erreicht der kleine Wagen mit 77 kW (105 PS) die Höchstgeschwindigkeit von 199 Stundenkilometern. Dann allerdings sind die Verbrauchswerte jenseits der Fünf-Liter-Grenze.
Auch unter Umweltgesichtspunkten präsentiert sich der Lupo auf der Höhe der Zeit. VW setzt bei diesem Modell eine spezielle Abgasnachbehandlung mit einem NOx-Speicherkat und – weltweit erstmals – mit einem NOx-Sensor ein. Der FSI erfüllt damit die Abgasnorm Euro 4. JM


Ein Leichtgewicht mit Benzin-Direkteinspritzung und „intelligenter“ Schaltung
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