VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): A-487 / B-411 / C-387

EB

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LNSLNS Prix Santé et Entreprise 2000 – verliehen durch den Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. und durch den Club Européen de la Santé, an Dr. Dr. med. Hans Schwind und Peter Suck, Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz, Firma BASF, Ludwigshafen/Rhein, in Würdigung ihres Projektes „BASF-Gehörschutzaktion für Auszubildende“. Der Preis ist für besondere Leistungen auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsvorsorge und Gesund­heits­förder­ung vergeben worden.

Ernst-Schering-Preis 2000 – verliehen durch die Schering-Forschungsgesellschaft, Berlin, Dotation: 100 000 DM, an Prof. Dr. Takao Shimizu (53), Universität Tokyo, in Würdigung seiner grundlegenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Eikosanoide, einer Gruppe von Fettsäuren, die im Körper als Signalstoffe fungieren.

Von Langenbeck-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, an Prof. Dr. med. Hans J. Schlitt, Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, in Würdigung seiner Arbeiten über die Bedeutung von Spender-Leukozyten, die mit Organtransplantaten auf den Empfänger übertragen werden.
Für die Untersuchungen, die in der Zeitschrift Nature Medicine publiziert wurden, hat Schlitt im Oktober 2000 den Sir-Hans-Krebs-Preis der Medizinischen Hochschule Hannover erhalten.

Heureka-Journalistenpreise – gestiftet von der Firma Aventis Pharma Deutschland GmbH, Bad Soden, Dotation: je 10 000 DM pro Stipendium, zum dritten Mal verliehen. Die Preisträger für das Jahr 2000 sind Kristin Raabe, Dr. Martin Lindner und Christian Schleker. Die drei Journalisten erhielten die Auszeichnung in Würdigung ihres „innovativen medizinisch-wissenschaftlichen Engagements und in Anerkennung dafür, dass sie komplexe Themen allgemeinverständlich vermittelt haben.

Ludwig-Rehn-Preis – verliehen durch die Vereinigung Mittelrheinischer Chirurgen e.V., zur Würdigung von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Immuntherapie von Kolon- und Pankreaskarzinomen, an Privatdozent Dr. med. Ludger Staib, Oberarzt in der Abteilung Chirurgie I der Universität Ulm. Staib be-fasst sich mit tierexperimentellen und klinischen Studien zur aktiv-spezifischen Immuntherapie solider Tumoren mit dem Ziel, aus tierexperimentellen und zellkulturellen Vorarbeiten das Konzept einer Immuntherapie zu entwickeln, die den chirurgischen Eingriff beim Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs gezielt und effektiv unterstützen kann. Während eines Forschungsaufenthaltes in den USA als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der University of Southern California, Norris Cancer Center, Los Angeles, hatte Staib Gelegenheit, diese Arbeiten voranzutreiben, heißt es in der Laudatio.

Hans-Dengler-Forschungsstipendium – für klinische Pharmakologie, zum zweiten Mal verliehen, und zwar an Dr. med. Jens Rengelshausen, Abteilung Klinische Pharmakologie der Medizinischen Universitätsklinik und Poliklinik Heidelberg. Das Stipendium ist mit 16 000 DM dotiert und wurde gestiftet von den Firmen Aventis, Knoll AG und Merck KG. Dr. Rengelshausen befasst sich mit einem Forschungsprojekt zum Thema „Phänotypisierung der Digoxin-Aktivität von P-Glykoprotein beim Menschen durch die renal tubuläre Sekretion von Digoxin zur Risikoerkennung von Arzneimittelinteraktionen“.

Horst-Bickel-Award – verliehen von der Horst-Bickel-
Foundation, Dotation: 50 000 DM, an Privatdozent Dr. med. Ertan Mayatepek, Oberarzt und Leiter der Sektion für Metabolische und Endokrinologische Erkrankungen an der Universitäts-Kinderklinik, Heidelberg, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Leukotriene C4-synthesis deficiency-identification of a new inherited metabolic disorder“. EB
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