ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2001Kran­ken­ver­siche­rung: Patienten wissen wenig

Versicherungen

Kran­ken­ver­siche­rung: Patienten wissen wenig

Dtsch Arztebl 2001; 98(8): [82]

Flintrop, Jens

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LNSLNS Die meisten Bundesbürger wissen über wichtige Fragen der Kran­ken­ver­siche­rung wenig Bescheid oder sind falsch informiert. Dies meldet „Finanztest“ mit Berufung auf eine Umfrage des Emnid-Instituts. Diese lege offen, welchen gravierenden Irrtümern gesetzlich wie privat Versicherte erliegen.
So glauben 36 Prozent der gesetzlich Versicherten, sie könnten ohne Probleme aus der privaten in die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung zurückkehren. Auch von den befragten privat Versicherten sind 28 Prozent dieser Meinung. Dies ist allerdings falsch: Wer die Entscheidung einmal getroffen hat, ist in der Regel für den Rest seines Lebens daran gebunden.
57 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen garantiert seien, wogegen bei der privaten Kran­ken­ver­siche­rung Leistungen nachträglich gekürzt werden könnten. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie die Gesundheitsreformen gezeigt haben. JF
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