ArchivDeutsches Ärzteblatt36/1996Archiv für Sexualwissenschaft nun in Berlin-Mitte

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Archiv für Sexualwissenschaft nun in Berlin-Mitte

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LNSLNS Das Archiv für Sexualwissenschaft des Robert Koch-Instituts ist in das Zentrum Berlins umgezogen. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 war es zunächst in Spandau untergebracht. Ein 1919 von Magnus Hirschfeld gegründetes Institut, weltweit das erste seiner Art, wurde am 6. Mai 1933 von den Nationalsozialisten geplündert und geschlossen. Seither wurde es nicht wieder aufgebaut.
Das neue Archiv, in unmittelbarer Nähe der Charité gelegen, fühlt sich der Tradition Magnus Hirschfelds verpflichtet. Es soll interessierten Wissenschaftlern und Studenten aus aller Welt und allen Fachrichtungen offenstehen. Eine besonders enge Zusammenarbeit ist mit Kollegen verschiedener Institute der Berliner Humboldt-Universität geplant. Auch interessierte Laien können die Schätze des Archivs nutzen. Erforderlich ist dafür eine telefonische Voranmeldung.
Das Archiv für Sexualwissenschaft enthält in einer ständig wachsenden Präsenzbibliothek außer historischen Dokumenten – Briefen und Papieren der ersten Berliner Sexualwissenschaftler – die führenden alten und neuen sexualwissenschaftlichen Zeitschriften aus aller Welt, Fachbücher und eine Mediathek, in der beispielsweise Lehrfilme gezeigt werden. Ein Seminarraum macht auch kleinere Lehrveranstaltungen möglich.
Das Archiv ist montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet: Robert Koch-Institut, Archiv für Sexualwissenschaft, Hannoversche Straße 27, 10115 Berlin, Telefon 0 30/ 45 47-36 65, Fax 45 47 36 67. EB
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