ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996Forschungsprojekt zur Kernspintomographie

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Forschungsprojekt zur Kernspintomographie

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LNSLNS FRANKFURT. Innerhalb eines Forschungsprojekts verbessern Ärzte der Universitätskinderklinik Tübingen derzeit die Kernspintomographie als Verfahren zur Diagnostik angeborener Herzfehler bei Säuglingen und Kindern. Die Deutsche Herzstiftung fördert das Vorhaben mit 100 000 DM.
Jährlich kommen in Deutschland nach Auskunft der Herzstiftung rund 5 000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Nach Aussage von Privatdozent Dr. Ludger Sieverding erleichtert die Kernspintomographie den diagnostischen Zugang bei Lageanomalien und komplexen Herzfehlern, verbessert die Diagnostik systemarterieller, pulmonalarterieller und pulmonalvenöser Malformationen und kann unterstützend bei Tumoren und Kardiomyopathien eingesetzt werden. Wie Sieverding weiter erklärte, biete der Kernspintomograph in Tübingen mit einer verbesserten Ausstattung neue Möglichkeiten, die Bildqualität zu steigern und den Blutfluß zu messen. Deutliche Verkürzungen der Meßzeit sollen eine ungetriggerte, artefaktfreie Datenaufnahme ermöglichen. Die damit angestrebte verbesserte Darstellung des Blutes soll auch kleine Gefäße zur Abbildung bringen. EX

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