ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2001Die neun „Orientierungen im Zeitalter der Biomedizin“ des ZdK

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Die neun „Orientierungen im Zeitalter der Biomedizin“ des ZdK

Dtsch Arztebl 2001; 98(10): A-584 / B-488 / C-448

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LNSLNS - Die Würde des Menschen ist unantastbar; vom Moment der Zeugung bis zum Tod.
- Das menschliche Leben ist der Verfügbarkeit des Menschen entzogen; niemand darf darüber urteilen, wer lebenswert oder lebensunwert ist.
- Das menschliche Leben ist unteilbar; vorgeburtliche Phase und der erste Lebensabschnitt unterscheiden sich nur graduell.
- Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Gene und Neuronen.
- Der christliche Glaube stellt Menschen mit Behinderungen, Krankheiten und Benachteiligungen in den Mittelpunkt; Gendiagnostik darf nur nach Einwilligung erfolgen.
- Der Mensch bedarf der Erlösung; nahezu religiöse Verheißungen der Medizin und der Technik sind realitätsferne Illusionen.
- Biomedizinische Fortschritte müssen dem Wohl der Patienten dienen.
- Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich; Forscher, Anwender und Nutzer müssen sich ein eigenes Urteil bilden.
- Der Staat ist auf die Menschenwürde verpflichtet; sie darf nicht der Forschungsfreiheit und Marktinteressen geopfert werden.
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