ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2001Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) distanziert sich von Prof. Mertelsmann: Auszüge aus einer „Erklärung“ des Vorstands

POLITIK

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) distanziert sich von Prof. Mertelsmann: Auszüge aus einer „Erklärung“ des Vorstands

Dtsch Arztebl 2001; 98(10): A-587 / B-491 / C-466

Diehl, Volker; Freund, Mathias

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LNSLNS . . . Die Mitglieder des Ältestenrats (. . .) und die Vertreter des Vorstands der DGHO (. . .) haben sich intensiv mit den entsprechenden Arbeiten und den erhobenen Vorwürfen befasst. Die Betroffenen wurden zu diesen Vorwürfen angehört. Unabhängig von der noch ausstehenden abschließenden Beurteilung durch die Gremien der DFG und der beteiligten Universitäten stellt die DGHO fest, dass die den Arbeiten zugrunde liegende Patientenauswahl, Datenauswertung und Ergebnisdarstellung schwerwiegende, gegen eine korrekte wissenschaftliche Vorgehensweise gerichtete Fehler enthalten. Hierdurch ist dem Fach der Hämatologie und Onkologie und dem Ansehen unserer Gesellschaft erheblicher Schaden zugefügt worden.
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie hat die beteiligten Gesellschaftsmitglieder, Prof. Dr. R. Mertelsmann, Prof. Dr. L. Kanz und Priv.-Doz. Dr. W. Brugger, aufgefordert, hierfür die Verantwortung zu übernehmen und Konsequenzen zu ziehen. Sie wurden ersucht, ihre öffentlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit ihrer Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, bei Kongressen der Gesellschaft und Veranstaltungen unter Schirmherrschaft der Gesellschaft sowie Tätigkeiten für die Publikationsorgane der Gesellschaft bis zur abschließenden Entscheidung durch oben genannte Gremien ruhen zu lassen. Der Vorstand wird unmittelbar nach Vorliegen der in Kürze zu erwartenden abschließenden Stellungnahme der Gremien der DFG und des Landes Baden-Württemberg endgültig über das weitere Vorgehen entscheiden. Prof. Dr. Volker Diehl, Geschäftsführender Vorsitzender
21. Dezember 2000 Prof. Dr. Mathias Freund, Sekretär und Schatzmeister
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