ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2001Chirurgie: Zurück in Berlin

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Chirurgie: Zurück in Berlin

Dtsch Arztebl 2001; 98(11): A-654 / B-549 / C-525

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LNSLNS Chirurgen sind wieder in das Langenbeck-Virchow-Haus eingezogen.
Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und der Berufsverband der Deutschen Chirurgen haben ihren Stützpunkt wieder im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte. Das 1914/15 für die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und die Berliner Medizinische Gesellschaft aus Spenden- und Eigenmitteln erbaute Haus wurde bis zum Zweiten Weltkrieg für die jährlichen Tagungen der Gesellschaften genutzt. 1950 wurde es an die DDR verpachtet, die es 1953 enteignete. Die Volkskammer war dort untergebracht. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie hatte während dieser Zeit ihren Sitz in München.
Seit der „Wende“ kämpft sie dafür, das Haus wieder in seiner ursprünglichen Bestimmung zu nutzen. Die Besitzverhältnisse sind noch nicht geklärt – derzeit sind die Chirurgen nur Mieter. Eine Klage ist beim Bundesgerichtshof anhängig.
Um die interdisziplinäre Kommunikation und den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, sollen demnächst auch die Gesellschaften der speziellen chirurgischen Fachgebiete (Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie) ihre Büros im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin eröffnen.
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