VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(11): A-715 / B-605 / C-572

EB

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LNSLNS Konrad-Händel-Preis 2000 – verliehen durch die Stiftung zur Förderung der rechtsmedizinischen Wissenschaft anlässlich der 79. Jahrung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V., an Prof. Dr. med. Ulrich Heifer, ehemaligen Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts der Universität Bonn, und an Prof. Dr. med. Hans Joachim Mallach, ehemaligen Direktor des Rechtsmedizinischen Instituts an der Universität Tübingen.
Den mit einer Dotation verbundenen Preis für wissenschaftliche Leistungen erhielten die Privatdozenten Dr. med. Bernd Karger, Münster, Dr. med. Markus Rothschild, Berlin, und Dr. med. Christian Schyma, Düsseldorf/Köln. Die drei Wissenschaftler haben Arbeiten zur forensischen Ballistik verfasst; sie teilen sich den mit 15 000 DM dotierten Preis.

Preis für Rechtsmedizin – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V., an Privatdozentin Dr. med. Heidi Pfeiffer, Münster, und an Dipl.-Biol. Sabine Lutz, Freiburg, in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten über die mitochondriale DNA.
Den Wissenschaftspreis für das Jahr 2001 schreibt die Fachgesellschaft erneut für eine wissenschaftliche Arbeit aus dem gesamten Gebiet der Rechtsmedizin aus. Vorschlagsberechtigt ist jedes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V. Bewerbungen (bis zum 31. März) an den Vorsitzenden des Preiskomitees, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Volkmar Schneider, Institut für Rechtsmedizin, Freie Universität Berlin, Hittorfstraße 18, 14195 Berlin.

Hans-Rost-Preis – verliehen anlässlich der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Suizid-Prävention – Hilfe in Lebenskrisen e.V. in Hannover, an Prof. Dr. med. Paul Götze (58), Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, in Würdigung seiner Verdienste um die Gründung und Leitung des Therapiezentrums für Suizidgefährdete.

Richard-Merten-Preis – verliehen durch das Kuratorium Richard-Merten-Preis, Eltville, einer Stiftung der Firma MCS AG in Eltville. Preisgekrönt wurde das Projekt mit dem Titel „Patient Empowerment bei Rückenschmerzen“. Hauptpreisträger sind die auf Gesundheitsmanagement spezialisierte Unternehmensberatung GAIA und die BKK Dasa Airbus. Der Richard-Merten-Preis zeichnet Arbeiten aus, die unter Nutzung der Informationstechnologie eine Verbesserung des Qualitätsmanagements in der Humanmedizin bewirken. Der Preis wurde an die beiden Leiter des Rückenprojekts, Dr. med. Oliver Bültmann und Dr. med. Mario Weiss von GAIA, Hamburg, verliehen. Den diesjährigen Förderpreis erhielten Dr. med. Christoph Maier und Dr. med. Hans-Helmut Gockel in Würdigung ihrer Arbeit „QUAST: Ein auswertungsorientiertes EDV-System zur Dokumentation und Qualitätssicherung in der Schmerztherapie“.

Doerenkamp-Zbinden-Tierschutzpreis – verliehen durch die Schweizer Doerenkamp-Zbinden-Stiftung, Dotation: 25 000 Schweizer Franken, überreicht im Rahmen des internationalen Kongresses für In-vitro-Toxikologie, INVITOX 2000, an Professorin Vera Rogiers, Medizinisch-Pharmazeutische Fakultät der Freien Universität Brüssel, und an Prof. Dr. med. Horst Spielmann, Leiter der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch am Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin in Berlin. Die beiden Wissenschaftler wurden gewürdigt für ihre „erfolgreichen Bemühungen zur Reduktion und zum Ersatz von Tierversuchen“. Spielmann erhielt den Preis in Anerkennung seiner Leistungen bei der Suche nach Alternativen zum Tierversuch in der biomedizinischen Forschung. Bereits 1997 war Professor Spielmann für seine Arbeit mit zwei Tierschutzpreisen ausgezeichnet worden.

Emil-von-Behring-Preis 2000 – verliehen und gestiftet von der Firma Chiron Behring GmbH & Co., Marburg, Dotation: 100 000 DM, an Dr. med. Volker ter Meuren (66), Virologe an der Universität Würzburg. Ausgezeichnet wurden seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Virusinfektionen des Zentralnervensystems. Der Preis ist erstmals mit 100 000 DM dotiert worden, mithin einer der höchstdotierten Preise für Medizin in Deutschland.

Deutsch-Polnischer Preis – für besondere Verdienste in der Entwicklung der Deutsch-Polnischen Beziehungen, übergeben durch die Außenminister beider Länder, Prof. Wladislaw Bartoszewski und Joschka Fischer, an die Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit e.V., Münster/ Westfalen und Krakau.

Forschungspreis Klinische Infektiologie 2000 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V., Dotation: 10 000 DM, gestiftet von der Firma Aventis Pharma Deutschland GmbH, zu gleichen Teilen an Dr. med. Rika Draenert, Ludwig-Maximilians-Universität München, und an Thomas Grünewald, Klinikum St. Georg zu Leipzig. Frau Draenert, Doktorandin an der Medizinischen Poliklinik der Münchener Universität, erhielt den Preis zur Unterstützung ihres Forschungsprojektes mit dem Titel „Untersuchung der Funktion der HIV-1-spezifischen T-Helferzellen mittels der Elispot-Methode“. Thomas Grünewald, Oberarzt an der Medizinischen Klinik II des Klinikums St. Georg, erhielt den Preis zur Mitfinanzierung eines Studienaufenthaltes in den USA im Rahmen des Projektes „Management hochkontagiöser lebensbedrohlicher Infektionskrankheiten“. EB
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