ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2001Notfallpsychologie: Bedarf erkann

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Notfallpsychologie: Bedarf erkann

Dtsch Arztebl 2001; 98(12): A-725 / B-587 / C-553

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LNSLNS Regelungen wie in der Notfallmedizin nötig Flugzeugabstürze, Zugunglücke oder Geiselnahmen haben oft traumatische Folgen für Opfer und Helfer. Über eine schnellere und kompetentere psychologische Notfallhilfe für Touristen im Ausland verständigte sich anlässlich der Internationalen Tourismusbörse der Bundesverband Deutscher Psychologen (BDP) mit Vertretern der Gesellschaft für Psychotraumatologie, der Deutschen Bahn AG, des Flugmedizinischen Instituts der Bundeswehr, der Notfallseelsorge und des Auswärtigen Amtes. „Bisher gibt es in der psychologischen Notfallversorgung der Opfer bei Großschadensereignissen nur ungeregelte Interventionen“, sagte Dipl.-Psych. Dr. Marc Lucas vom BDP. Eine einheitliche Regelung innerhalb der Strukturen der Rettungsdienste sei erforderlich. Angestrebt wird eine Rettungskette von der psychologischen Ersten Hilfe, über Notfallzirkel, in denen die Opfer psychologisch betreut werden, bis zur Hotline. Den Bedarf gebe es schon lange, sagte Lucas, aber die Bereitschaft, diese Hilfsbedürftigkeit zuzugeben, habe zugenommen.

Die Überlebenden des Zugunglücks in England brauchen psychologische Hilfe.
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