ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2001Kassenärzte Ost: Proteste angekündigt

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Kassenärzte Ost: Proteste angekündigt

Dtsch Arztebl 2001; 98(12): A-726 / B-588 / C-554

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LNSLNS Ende März soll es Praxisschließungen und Demonstrationen geben.
Patienten niedergelassener Ärzte müssen sich in der letzten März-Woche in den fünf neuen Bundesländern und in Berlin auf spürbare Engpässe einstellen. „Es wird Praxisschließungen geben, es wird Demonstrationen und runde Tische zwischen Ärzten, Politik und Krankenkassen geben“, sagte Prof. Dr. med. Martin Link, Sprecher des Aktionsrates niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten Ostdeutschlands nach einer Vertreterkonferenz im Vorfeld der geplanten Aktionswoche am 14. März in Potsdam. Zudem solle mit Patienten über gesundheitspolitische Probleme gesprochen werden. In dem Aktionsbündnis sind nach Angaben von Link etwa 30 000 Ärzte in Ostdeutschland organisiert. Eine Umfrage des Aktionsrates habe ergeben, dass 95 Prozent der Ärzte den geplanten Protestaktionen zustimmen.
Die ostdeutschen Kassenärzte fordern mehr Geld für die ambulante medizinische Versorgung. Nach ihren Angaben müssen sie mit 77 Prozent der Mittel auskommen, die ihren Westkollegen zur Verfügung stehen.
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