ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001PID: „Glasklare Regelung“

AKTUELL

PID: „Glasklare Regelung“

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-800 / B-680 / C-648

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS BÄK-Präsident fordert Rechtssicherheit.
Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), fordert eine „glasklare gesetzliche Regelung zur PID“. Wenn die Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland zugelassen werden sollte, dann nur, wie es der Diskussionsentwurf der BÄK vom Februar 2000 vorsehe, wenn Rechtssicherheit und ein hohes Schutzniveau über strenge und restriktiv zu fassende Zulassungskriterien erreicht werden könnten.
Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin wies in einem Schreiben an einen Gynäkologen auf die Strafbarkeit von „PID-Tourismus“ hin: Ein Arzt, der eine Frau zur PID an den ausländischen Kollegen vermittele oder die Patientin im Rahmen der hormonellen Stimulation betreue, unterstütze eine strafbare Handlung. Er könne sich als Gehilfe strafbar machen. Das gelte auch, wenn die PID in dem Land, in dem sie vorgenommen werde, nicht strafbar sei.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema