ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Krankenhaus Moabit: Zerstückelung als Perspektive

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Krankenhaus Moabit: Zerstückelung als Perspektive

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-800 / B-680 / C-648

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LNSLNS Aussichtsloser Kampf gegen die Schließung
Die Berliner Krankenkassen haben vorgeschlagen, das Krankenhaus Moabit „abzuwickeln“ und dort bis zum Frühjahr 2001 ein Gesundheitszentrum aufzubauen. Einzelheiten sind noch nicht festgelegt. Gesundheitssenatorin Gabriele Schöttler (SPD) erklärte jedoch, an der Schließung führe kein Weg vorbei. Der Ärztliche Direktor der Klinik, Dr. med. Paul Gerhard Fabricius, erklärte gegenüber der Presse, man sei über Optionen im Gespräch, bis hin zum Abbau aller Betten. Der Klinik fehle das Geld, um bis zu einer Gerichtsentscheidung durchzuhalten.
Moabit sollte bereits im vergangenen Sommer geschlossen werden, klagte jedoch dagegen. Immer wieder machten Mitarbeiter mit Aktionen auf ihre Interessen aufmerksam. Vor kurzem musste das Krankenhaus bereits seine Zahlungsunfähigkeit erklären. Bislang sind rund 25 Millionen DM an Schulden aufgelaufen, weil sich mehrere Krankenkassen weigern, in Moabit erbrachte Leistungen zu bezahlen. Begründet wird dies mit zu langen Behandlungszeiten.
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