ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Arzneimittel: Versandverbot auf der Kippe

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Arzneimittel: Versandverbot auf der Kippe

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-801 / B-661 / C-617

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LNSLNS Kirschner spricht sich für Zulassung des Arzneiversandes aus.
Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Klaus Kirschner (SPD), hat sich dafür ausgesprochen, den Versandhandel für Medikamente zu erlauben. Dabei sei auch zu prüfen, den Handel auf Internetbestellungen auszudehnen, sagte Kirschner der Kölner Zeitung „Express“. Der streng regulierte Arzneimittelmarkt in Deutschland müsse für den Versandhandel geöffnet werden. Den Krankenkassen müsse es möglich sein, unter Beachtung der Arzneimittelsicherheit Medikamente preisgünstiger zu erwerben. Es gebe keinen Grund, deutschen Patienten einen Service vorzuenthalten, der in anderen Ländern wie in der Schweiz funktioniere, betonte Kirschner.
Dagegen sieht der Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Hans Günter Friese, die Arzneimittelsicherheit gefährdet, wenn der Versandhandel mit Medikamenten erlaubt wird. Zudem sei bislang noch nicht bewiesen, dass der Versand von Arzneimitteln tatsächlich bei einer Vollversorgung Kosten einspare.

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