ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Neues Beihilferecht: Keiner wird benachteiligt

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Neues Beihilferecht: Keiner wird benachteiligt

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-801 / B-661 / C-617

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LNSLNS Fachkunde als Maßstab für Beihilfefähigkeit
Das Bundesministerium des Innern hat das Beihilferecht dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) angepasst. Seit dem 1. März entsprechen die Qualifikationsanforderungen an Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten für die Beihilfefähigkeit denen der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung.
Die wichtigste Änderung ist, dass jetzt die Fachkunde in einem der drei Richtlinienverfahren (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie) Maßstab für die Qualifikation ist. In der bisher geltenden Übergangsregelung des Beihilferechts waren psychotherapeutische Leistungen nur dann beihilfefähig, wenn die Behandler an einem von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zugelassenen Ausbildungsinstitut ausgebildet waren oder wenn sie vor In-Kraft-Treten des Psychotherapeutengesetzes (1. Januar 1999) im Delegationsverfahren gearbeitet hatten. Horst Schmidbauer, SPD, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Bundestages, bezeichnete das neue Beihilferecht als „Durchbruch“ auf dem Weg zur Gleichstellung der Psychologischen Psychotherapeuten mit den Ärzten.
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