ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Krankenhäuser: Patienten aus dem Ausland

AKTUELL: Akut

Krankenhäuser: Patienten aus dem Ausland

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-802 / B-662 / C-618

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LNSLNS Deutsches Kuratorium wirbt auch in den USA.
Das Kuratorium zur Förderung deutscher Medizin im Ausland (Tulpenfeld 7, 53113 Bonn) setzt auf Expansion bei der Akquirierung ausländischer Patienten, die sich in deutschen Krankenhäusern behandeln lassen. Im Rahmen eines Abkommens mit der norwegischen Regierung haben sich bereits die ersten 200 norwegischen Patienten in deutschen Kliniken behandeln lassen. Bis Jahresende sollten es 1 500 Patienten werden, sagte der Geschäftsführer des Kuratoriums, Georg Westphal, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Zum Hintergrund: Wegen Versorgungsengpässen für bestimmte elektive Operationen warten in Norwegen 290 000 Patienten auf eine Krankenhausbehandlung. Das Parlament hat für deren Versorgung im Ausland rund 240 Millionen DM bereitgestellt.
Bereits im Dezember 1999 hatte das Kuratorium mit der privaten schwedischen Kran­ken­ver­siche­rung Scandia einen Kooperationsvertrag zur Versorgung schwedischer Patienten geschlossen – bisher ohne nennenswerten Erfolg. Mit der US-amerikanischen Versicherung Aetna verhandelt man zurzeit über eine Kooperation, ebenso mit Vertretern des britischen Gesundheitswesens. Die nationale dänische Krebsstiftung will in Kürze Patienten zur Strahlentherapie nach Deutschland schicken.
Dem Kuratorium, das 1998 gegründet wurde, gehören 109 Krankenhäuser und Reha-Kliniken sowie vier Zahnarztpraxen an.
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