ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Bundeswehr: Verstrahlt fürs Vaterland?

AKTUELL: Akut

Bundeswehr: Verstrahlt fürs Vaterland?

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-802 / B-662 / C-618

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LNSLNS Arzt will Zusammenhänge aufzeigen.

Dr. med. Reimer Schmidt hofft auf die Unterstützung seiner Kollegen: Er will beweisen, dass Radartechniker der Bundeswehr vermehrt an Krebs erkrankten, weil sie unzulässig hohen Strahlenwerten ausgesetzt waren. Aus diesem Grund sucht Schmidt – sein Neffe könnte ebenfalls betroffen sein – Ärzte, die ebenfalls krebskranke frühere Bundeswehrangehörige behandeln. Ziel ist es, eine anonymisierte Datenbank zu erstellen, um Kausalzusammenhänge zu belegen. Die Bundeswehr bestreitet die Vorwürfe. Krebserkrankungen bei Radartechnikern der Bundeswehr kämen nicht häufiger vor als bei Angehörigen anderer Berufsgruppen, heißt es.
Kontakt: Dr. Reimer Schmidt, Eggebek, E-Mail: reimer.schmidt@dgn.de, Fax: 0 46 09/95 23 78

Nach Einschätzung hoher Offiziere der Bundeswehr geht von Radargeräten keine akute Gefahr für die Soldaten aus.
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