ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Antrag in Bundestag eingebracht

POLITIK

Antrag in Bundestag eingebracht

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-814 / B-690 / C-657

Jürgens, Philip

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LNSLNS Politische Rückendeckung erhalten die Kinder- und Jugendärzte von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie fordert, die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, um die Kinderärzte ebenso zu fördern wie die Allgemeinärzte. Begründung: Die Weiterbildung von Kinderärzten wird nicht durch das Initiativprogramm zur Sicherstellung der allgemeinmedizinischen Versorgung nach § 73 SGB V gefördert, obwohl Kinderärzte an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen. Dagegen beteiligen sich seit 1999 Krankenkassen (GKV/PKV) und Kassenärztliche Vereinigungen finanziell an der Weiterbildung von Allgemeinmedizinern.
Außerdem setzt sich die Fraktion dafür ein, die Richtlinie zur häuslichen Krankenpflege zu überarbeiten und im Gesetz die Kinderkrankenpflege als speziellen Ausbildungsgang zu erhalten. Wenn die spezielle Ausbildung der Kinderkrankenschwestern und -pfleger zugunsten einer ganzheitlichen Ausbildung entfallen würde, hätte das erhebliche Nachteile für die Qualität der Betreuung, heißt es in dem Antrag. Auch die häusliche Krankenpflege von Kindern lässt sich derzeit nur schwer mit den Krankenkassen abrechnen, da sie nicht im Gesetz erwähnt ist. Dabei erfordern Hausbesuche bei kranken Kindern pädagogische Fähigkeiten und nehmen mehr Zeit in Anspruch. Philip Jürgens
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