ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Kursfortbildung „Gesund­heits­förder­ung“

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Kursfortbildung „Gesund­heits­förder­ung“

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-864 / B-736 / C-696

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Gesund­heits­förder­ung und Prävention gehören zu den bestimmenden Themen für das Gesundheitswesen in der Zukunft.
Um Ärzte kompetent für diesen wichtigen Themenbereich zu machen, wird die Kursfortbildung
„Strategien und Techniken der ärztlichen Gesund­heits­förder­ung“ (Grundkurs) 2001 wie folgt angeboten.


Heidelberg, 4. bis 6. Mai in der Heidelberger Akademie für Gesundheitsbildung (HAG)
Würzburg, 7. bis 9. September
in der Fachhochschule „Röntgenring“

Ziel der Kursfortbildung „Gesund­heits­förder­ung“ ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten an Ärzte, um diese anzuleiten, einzelne und Gruppen in einer gesunden Lebensweise zu stärken. Schwerpunkt des Seminars ist die individuelle Gesundheitsberatung innerhalb der Arzt-Patient-Beziehung.
Außerdem wird dargestellt, wie Organisationszusammenhänge (so genannte Settings) so gestaltet werden können, dass sie gesundheitsförderlich wirksam sind. Naheliegende Beispiele hierzu sind die ärztliche Praxis und das Krankenhaus, die zugleich das Umfeld für die Behandlung der Patienten als auch den Arbeitsplatz für die Mitarbeiter darstellen. Grundlage sind gesundheitsbezogene Konzepte, wie das Konzept der Salutogenese von Aaron Antonovsky. Da es sowohl um die Vermittlung von Kenntnissen als auch die Vermittlung von Beratungs- und Managementfähigkeiten geht, wird die Methode des problemorientierten Lernens (POL) eingesetzt.
Was ist eigentlich belegt (evidence based) in Prävention und Gesund­heits­förder­ung? Welchen spezifischen Bedarf haben unterschiedliche Patiententypen? Der Beantwortung dieser Fragen widmet sich der erste Teil der Kursfortbildung. Im zweiten Teil des Seminars geht es darum, wie Ärzte auf den unterschiedlichen Ebenen der Gesund­heits­förder­ung, formuliert in der Stellungnahme der Bundes­ärzte­kammer „Gesund­heits­förder­ung als Aufgabe der Heilberufe“, aktiv werden können: in der individuellen Beratung (1. Ebene), in der Gruppenarbeit mit Risikopersonen oder Kranken (2. Ebene), in öffentlichen Gesundheitsprogrammen (3. Ebene).
Den Abschluss des Kurses bildet eine Gruppenarbeit, in der jeweils für die niedergelassene Praxis, ein Gesundheitszentrum oder einen Betrieb Vorschläge erarbeitet werden, wie diese unter besonderer Berücksichtigung von interdisziplinärer Kooperation und Qualitätssicherung gesundheitsförderlich ausgerichtet werden können.
Interessenten an der Kursfortbildung Gesund­heits­förder­ung wenden sich bitte an: Bundes­ärzte­kammer, Dezernat Fortbildung und Gesund­heits­förder­ung, Herbert-Lewin-Straße 1, 50931 Köln, Telefon: 02 21/40 04-4 16, Fax: -3 88, E-Mail: cme@baek.dgn.de
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema