VARIA: Personalien

Geburtstag

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-862 / B-734 / C-694

Clade, Harald

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LNSLNS Dr. med. Gerd Iversen, Internist/Psychotherapie – Psychoanalyse, Bad Segeberg, wurde am 25. März 85 Jahre alt.
Iversen war von 1945 bis 1965 als Internist tätig, zunächst als Assistenzarzt, dann als Oberarzt und Chefarztvertreter an der Inneren Abteilung des Kreiskrankenhauses Bad Segeberg. Daneben war er ab 1949 als Leitender Arzt der Lungenfürsorgestelle im Gesundheitsamt des Kreises Segeberg tätig.
Sein besonderes Interessengebiet neben der Berufspolitik ist und war die psychosomatische Medizin und die Psychotherapie. Iversen, ein Schüler von E. H. Schultz und ein konsequenter Verfechter der Lehre vom autogenen Training, wirkte bei zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen als Dozent und Referent, als Organisator, als Journalist und Publizist. So hat er mehr als dreißig Jahre als Dozent bei den Lindauer Psychotherapietagen mitgewirkt. Er war auch spiritus rector der Norddeutschen Psychotherapietage in Lübeck, die er 1974 gründete und deren Leiter er war. Von 1946 bis 1971 war Iversen Vorsitzender der Volkshochschule in Bad Segeberg. Iversen zählt zu den Gründungsmitgliedern des Marburger Bundes, dessen Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein er war. Später engagierte er sich in der Arbeit der Ärztekammer. 1965 trat Iversen hauptberuflich in den Dienst der Ärztekammer Schleswig-Holstein (Bad Segeberg) als deren Geschäftsführender Arzt, ein Amt, das er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1977 innehatte. Von 1977 bis 1980 war Iversen Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein und in dieser Funktion Mitglied des Vorstandes der Bundes­ärzte­kammer. Er war unter anderem Vorsitzender des Ausschusses „Psychiatrie, Psychotherapie und Psychohygiene“ der Bundes­ärzte­kammer.
Seine publizistischen Ambitionen kamen ihm als langjährigem Chefredakteur des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes zugute, das er zu einem viel beachteten Organ der ärztlichen Berufspolitik und Fortbildung sowie als Rezensionsorgan neuerer Literatur, berufspolitischer und medizinischer Fachbücher weiterentwickelte. In Anerkennung seiner Verdienste um die Gesundheits- und Sozialpolitik sowie die ärztliche Berufspolitik und seines Engagements in der Fortbildung erhielt er die Ernst-von-Bergmann-Plakette, verliehen durch die Bundes­ärzte­kammer. HC
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