ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2001Modellprojekt: Fit für den Job

VARIA: Heilbäder und Kurorte

Modellprojekt: Fit für den Job

Dtsch Arztebl 2001; 98(13): A-860 / B-732 / C-675

Bühring, Petra

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LNSLNS Arbeitgeber beteiligen sich an Gesund­heits­förder­ung


Der Krankenstand ist erneut gestiegen. Das ist das Fazit des DAK-Gesundheitsreports 2000. Mehr als 500 Millionen Arbeitstage sind durch Krankheit der rund 30,4 Millionen Beschäftigten ausgefallen. Allein die Arbeitsunfähigkeit hat einen Produktionsausfall von knapp 90 Milliarden DM verursacht.
Um das Bewusstsein der Wirtschaft für betriebliche Gesund­heits­förder­ung als Wettbewerbsfaktor zu schärfen, startet der Heilbäderverband Baden-Württemberg e.V. ein Modellprojekt: Firmen beteiligen sich an der Gesund­heits­förder­ung ihrer Mitarbeiter. Den Anfang machen die Firmen Daimler-Chrysler und Bosch. Im Projekt „2 plus 1“ können die Mitarbeiter einen dreiwöchigen Gesundheitsurlaub mit Therapieschwerpunkt Bewegung und Ernährung in einem baden-württembergischen Heilbad machen. Sie müssen dafür nur eine Woche (fünf Tage) Urlaub nehmen. Zwei Wochen zahlt der Arbeitgeber den Lohn weiter. Der Arbeitnehmer zahlt den gesetzlichen Eigen-
anteil von 17 DM nur für die ersten beiden Wochen. Die Kosten für die medizinischen Leistungen übernimmt die LVA Württemberg.
Wer nur ein Wochenende oder eine Woche Zeit hat,
berufsbedingten Stress, Bewegungsmangel oder Haltungsschäden auszugleichen, dem unterbreiten die Heilbäder in Baden-Württemberg
in der Broschüre „Topfit – Jobfit“ 29 Pauschalangebote. Diese muss der Gesundheitsurlauber selbst zahlen.
Informationen zur betrieblichen Gesund­heits­förder­ung sowie die Broschüre können angefordert werden beim: Heilbäderverband Baden-Württemberg e.V., Esslinger Straße 8, 70182 Stuttgart,
Fax: 07 11 – 3 28 58 98. pb
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