ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2001Pflegeversicherung: Solides Fundament

AKTUELL: Akut

Pflegeversicherung: Solides Fundament

Dtsch Arztebl 2001; 98(14): A-869 / B-721 / C-675

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Schmidt rechnet mit stabilen Beiträgen.
Die Pflegeversicherung stehe auf einem soliden finanziellen Fundament, erklärte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt (SPD) anlässlich der Vorstellung des Zweiten Berichts über die Entwicklung der Pflegeversicherung. Mittelfristig sei auch die Beitragsstabilität gesichert. Obwohl im vergangenen Jahr die Ausgaben die Einnahmen überstiegen hatten, wies die Versicherung Ende 2000 noch ein Polster von 9,43 Milliarden DM auf. Ab 2003 sollen sich nach den Kalkulationen der Bundesregierung auch wieder Überschüsse einstellen.
Die finanziellen Reserven sollen zur Verbesserung der Qualität in der Pflege verwendet werden. Ferner sollen mit 500 Millionen DM jährlich die pflegenden Angehörigen unterstützt werden.
Von der sozialen Pflegeversicherung erhielten Ende 1999 rund 1,28 Millionen Pflegebedürftige ambulante Leistungen und 550 000 Pflegebedürftige stationäre Leistungen. Von der sozialen und von der privaten Pflegeversicherung werden derzeit etwa 1,9 Millionen Menschen unterstützt. Seit ihrer Einführung vor sechs Jahren habe sich die Abhängigkeit der Betroffenen von der Sozialhilfe erheblich verringert, betonte die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema