ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2001Rechtsbegriffe: Spitzenklassenmäßig

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Rechtsbegriffe: Spitzenklassenmäßig

Dtsch Arztebl 2001; 98(14): A-906 / B-758 / C-707

Barabasch, Richard

Zu dem Beitrag „Die unbestimmten Rechtsbegriffe im SGB V: Die Politik muss entscheiden“ von Dr. med. Hans Hege in Heft 5/2001:
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LNSLNS Dieser Artikel, der sowohl sachlich als stilistisch und realitätsbezogen als äußerst brillant einzustufen ist, muss nun als Startschuss dienen, um all diejenigen, die das Zutreffen der dort einmal an markanter Stelle endlich zusammenfassend formulierten Fakten im Sinne eines Empowerment zu aktivieren, damit all diejenigen, die noch unschlüssig oder zaudernd am Rande still vor sich hin grollen, sich zusammenschließen und die peripheren Sachverständigen aus der Juristerei, aus den Verbänden und Institutionen so anstacheln, dass endlich der himmelschreiende Blöd-Sinn – im wahrsten Sinne des Wortes –, vor welchem Hintergrund die Kassenärzteschaft mit ihrer vertraglichen Bindung im Augenblick im Rahmen der GKV zu arbeiten hat, auch publikumswirksam in der gesamten Republik erkannt wird.
Die Formulierung von Herrn Hege, wo – pointiert – der wahre Zielkonflikt liegt, nämlich darin, dass die Kassenärzte in ihrem ganz realen Alltag ständig zu wählen gezwungen sind, welches Rechtsprinzip sie verletzen wollen und – darin liegt der Skandal – verletzen müssen, ist journalistisch spitzenklassenmäßig formuliert, muss aber nun all diejenigen vom Hocker reißen, die in entsprechender Position für die Gesamtheit der Kassenärzteschaft irgendwo tätig sind, damit sich in dieser Thematik endlich etwas bewegt, das Rechtssicherheit schafft, und nicht jene unselige Dauerbedrohung eines unfähigen Rechtsstaates aus der Ecke des Sozialministeriums durch betrachtende Untätigkeit tumb dauersubventioniert.
Dr. med. Richard Barabasch, Friedenstraße 26, 76461 Muggensturm
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